OPERATIONS INSIGHT

Retouren: Hier beginnt der wahre Verlust im Fulfillment

Vorstellung des eigenen Retourenmanagement-Systems von RUNIC

Wenn Seller Fulfillment-Dienstleister vergleichen, achten sie am häufigsten auf den Versand: Versandgenauigkeit, Cut-off-Zeiten, Stückpreise. Doch die Stelle, an der sich im laufenden Betrieb der wahre Verlust anhäuft, ist eine andere. Es sind die Retouren.

Retouren-Sendungsscheine, die täglich vom Paketdienst eintreffen, werden von Hand erfasst und dabei übersehen; geprüfte Ware verschwindet, ohne dass klar ist, wo sie liegt, und der Bestand stimmt nicht mehr; und will ein Verlader den Retourenstatus wissen, muss er beim Fulfillment-Dienstleister einzeln nachfragen — bei den meisten 3PL-Anbietern endet es genau hier.

RUNIC hat, um dieses Problem zu lösen, ein eigenes Retourenmanagement-System selbst entwickelt und betreibt es. Es ist keine Fremdlösung, sondern eine Plattform speziell für Verlader, die das Betriebsteam von RUNIC und das interne Entwicklungsteam gemeinsam geschaffen haben — und sie wird Verladepartnern von RUNIC kostenfrei bereitgestellt, individuelle Anpassungen inbegriffen, ohne Kosten.

1. CJ-Retouren-Sendungsscheine, zu 100 % automatisch erfasst

Alle Retouren-Sendungsscheine, die beim Paketdienst eingehen, werden automatisch im System protokolliert. Der Betreiber muss die Sendungsscheine nicht täglich von Hand eingeben.

Warum das wichtig ist: Bei der manuellen Eingabe entstehen Lücken. Eine übersehene Retoure wird zur „Ware, die im Bestand steht, aber nicht auffindbar ist“ und führt zu Versandfehlern. RUNIC bindet externe Logistikdaten an das System an, sodass jeder Sendungsschein im Moment des Eingangs automatisch protokolliert wird — und automatisch erfasste Sendungsscheine sind gesondert geschützt, damit sie nicht versehentlich von einer Person überschrieben werden.

2. Echtzeit-Tracking der Retourensendungen — ein in der Branche seltener Unterschied

Im Retourensystem von RUNIC wird der Status auch auf Ebene der einzelnen Retouren-Sendungsscheinnummer automatisch aktualisiert.

Die meisten Fulfillment-Dienstleister verfolgen nur den ausgehenden Versandschein und behandeln die Retourensendung im System nicht gesondert. Üblich ist, dass die Retoure erst nach Ankunft im Zentrum von Hand identifiziert wird oder der Verlader beim Dienstleister einzeln nachfragen muss, um den Status zu erfahren. 99 % der Anbieter am Markt hören hier auf.

Bei RUNIC ist das anders.

Wirkung im Kundenservice: Über die reine Statusabfrage hinaus lässt sich das als Betriebskapital nutzen.

3. Scan-Abgleich mit dem Originalsendungsschein — als Wareneingang gilt nur, was tatsächlich ankommt

Dass eine Retoure im System erfasst ist, bedeutet nicht, dass der Wareneingang abgeschlossen ist. RUNIC setzt zum Zeitpunkt, an dem die Ware tatsächlich im Zentrum eintrifft, eine gesonderte Abgleichprüfung an.

Warum das wichtig ist:

Bei Fulfillment mit rein manueller Prüfung fehlt dieser Schritt, sodass falsche Retouren oft unverändert als Wareneingang verbucht werden. Bei RUNIC gilt der Wareneingang erst als anerkannt, nachdem das System ihn automatisch verifiziert hat.

4. Automatische Lagerplatzverfolgung je Retourenartikel — sofort ersichtlich, wo die Ware liegt

Wichtiger als die Tatsache, dass eine Retoure eingegangen ist, ist die Frage „Wo genau befindet sich diese Ware jetzt?“. Gängige Fulfillment-Systeme verarbeiten nur bis zur Wareneingangserfassung und überlassen den Lagerort dem Gedächtnis oder Notizen der Mitarbeiter. Mit der Zeit entsteht „Die Ware ist da, aber niemand weiß wo“, und der Bestand gerät durcheinander.

Das Retourensystem von RUNIC protokolliert den Lagerplatz automatisch, zeitgleich mit der Wareneingangsprüfung.

Wie es in der Praxis genutzt wird:

Während „Die Retoure ist da, aber niemand weiß, wo sie liegt“ die Realität im gewöhnlichen Fulfillment ist, laufen bei RUNIC Retouren-Wareneingang und Lagerplatzverfolgung in einem einzigen Fluss.

5. Integration verschiedener Erfassungswege — Schluss mit dem Abschreiben

Für die Retourenerfassung werden fünf an die Praxis angepasste Wege angeboten.

Selbst wenn eine Bestellung mehrere Artikel enthält, werden je Artikel getrennte Karten angezeigt, sodass auch innerhalb derselben Bestellung eine präzise Verwaltung möglich ist — Artikel A als Retoure bearbeiten, Artikel B unverändert lassen. Bereits erfasste Artikel erhalten automatisch die Markierung „erfasst“ und verhindern so Doppelerfassungen.

RUNIC Retourenmanagement-System — Bildschirm der integrierten Suche und Erfassung. Gibt man im Suchfilter Startdatum, Enddatum, Lieferant und Status ein und ruft die Originalbestellung ab, werden die Positionsartikel innerhalb einer Bestellung als einzelne Karten getrennt angezeigt und können per Mehrfachauswahl gesammelt erfasst werden.
Integrierte Suche und Erfassung — die Positionsartikel einer Bestellung werden als einzelne Karten getrennt angezeigt und lassen sich per Mehrfachauswahl gesammelt erfassen. (Demo-Ansicht · Daten unkenntlich gemacht)

6. Retourenstatus in Echtzeit — der Kundenservice wird schneller

Neben dem Retouren-Tracking werden auch die Bearbeitungsschritte nach dem Wareneingang dem Verlader vollständig in Echtzeit angezeigt.

Wie es im Kundenservice-Alltag genutzt wird:

Was zuvor mit „Ich prüfe das und melde mich wieder“ beantwortet wurde, ist mit dem Retourensystem von RUNIC auf der Stelle beantwortet. Je kürzer die Bearbeitungszeit, desto höher steigen Kundenzufriedenheit und Wiederkaufrate.

7. Retourendaten als Statistik — „Warum kommen Retouren?“ wird sichtbar

Das Retourensystem von RUNIC ist kein bloßes Werkzeug zum Protokollieren von Sendungsscheinen. Es bereitet die angesammelten Retourendaten automatisch statistisch auf und liefert Erkenntnisse, mit denen der Verlader seinen weiteren Betrieb verbessern kann.

Beispiele für Statistiken, die das System zeigt:

Verbesserungsansätze für den Verlader:

Retouren sind keine reine Betriebslast, sondern Daten, mit denen sich Produktplanung und Verkaufsstrategie verbessern lassen. Das System von RUNIC aggregiert diese Daten automatisch und macht sie für den Verlader direkt abfragbar, sodass er sie nicht eigens beim Fulfillment-Dienstleister anfordern muss.

RUNIC Retourenmanagement-System, Dashboard — KPI der Wareneingänge der letzten 30 Tage, Liniendiagramm des Rücklaufverlaufs, Donut-Diagramm der Wareneingangsart sowie Balkendiagramme der Top-Verlader und Top-Artikel auf einem Bildschirm.
Dashboard — Rücklaufverlauf der letzten 30 Tage, Verteilung der Wareneingangsart, Top-Verlader und Top-Artikel auf einem Bildschirm. (Demo-Ansicht · Zahlen unkenntlich gemacht)

8. Das System blockiert „unbeabsichtigte Wertänderungen“

In der Branche gibt es einen häufigen Fehler — beim Speichern eines Formulars wird ein Feld, das der Nutzer gar nicht angefasst hat, still auf die erste Option gesetzt und die Daten werden beschädigt. Das System von RUNIC verfolgt, ob ein Feld tatsächlich vom Nutzer bearbeitet wurde, und behält bei nicht angefassten Feldern den bestehenden Wert unverändert bei.

Bedeutung: Auch wenn ein Betreiber, der gerade an einer anderen Zelle arbeitet, versehentlich nur die Speichern-Schaltfläche drückt, wird kein anderes Feld beschädigt. Die Datenintegrität ist auf Systemebene gewährleistet.

9. Ein Klick für den Wareneingang, ein Klick für das Etikett

Bei geprüften Artikeln wird mit einem Klick auf die Wareneingangs-Schaltfläche der Wareneingangszeitpunkt automatisch protokolliert. Bei Artikeln, die ein Etikett benötigen, werden mit einem Klick auf die Etikettendruck-Schaltfläche Barcode, Verwaltungsnummer und Artikelname gedruckt. Dank auf Etikettendrucker-Kompatibilität geprüfter PDF-Ausgabe wird ohne gesonderte Umwandlung direkt gedruckt.

10. Auch große Datenmengen sicher

Werden zehntausende Retourendatensätze als Excel bezogen, erzeugt das System die Datei im Hintergrund und zeigt den Fortschritt in Echtzeit als Modal an (Gesamtzahl / erledigte Zahl / Fortschritt / verstrichene Zeit / verbleibende Zeit). Während des Wartens auf den Download kann man mit anderen Aufgaben fortfahren.

11. Der Verlader sieht selbst — nur seine eigenen Daten

Da die Berechtigungen getrennt sind, kann der Verlader nur die Daten seines eigenen Unternehmens abfragen, das Prüfteam kann nur den Wareneingangszeitpunkt ändern, und nur der Administrator sieht die gesamten Betriebsdaten. Durch die mandantenfähige Struktur vermischen sich die Daten verschiedener Verlader nicht.

Was der Verlader gewinnt

Für Verlader kostenfrei — auch individuelle Anpassungen ohne Kosten

Das Retourenmanagement-System von RUNIC wird Verladepartnern von RUNIC kostenfrei bereitgestellt. Es fallen weder eine gesonderte Softwaregebühr noch eine Abrechnung pro Konto an. Ein Verlader, der seinen Retourenbetrieb RUNIC anvertraut, nutzt sämtliche oben beschriebenen Funktionen — automatische Sendungsschein-Erfassung, Retouren-Tracking, Originalsendungsschein-Abgleich, Lagerplatzverfolgung bis hin zur Statistik — unverändert und ohne Zusatzkosten.

Noch wichtiger ist, dass auch individuelle Anpassungen kostenlos sind. Bei Fremdlösungen muss man selbst für die Änderung eines einzigen Bildschirms ein gesondertes Angebot beim Anbieter einholen und Entwicklungskosten zahlen. Bei RUNIC ist das anders.

Fragt ein Verlader „Können Sie das so umbauen?“, kann RUNIC antworten: „Wir prüfen es, entwickeln es und setzen es für Sie um — kostenlos.“ Bei einem Fulfillment-Dienstleister, der eine Fremdlösung nutzt, ist eine solche Antwort schwierig.

Das ist möglich, weil das betreibende Unternehmen es selbst gebaut hat. RUNIC weiß aus der Praxis, dass jeder Verlader anders arbeitet, jeder Kunde ein anderes Etikettenformat hat und die Wareneingangsprüfung nach unterschiedlichen Kriterien erfolgt. Deshalb hat RUNIC das System nicht extern eingekauft, sondern selbst gebaut — und nutzt dieses System kostenfrei gemeinsam mit den Verladern.

RUNIC Retourenmanagement-System — Bildschirm der Verlader-Konfiguration. Angezeigt wird eine Liste, in der sich je Verlader Retourengründe und -kategorien (Sinneswandel, Defekt, Fehlversand usw.) frei erstellen und bearbeiten lassen.
Verlader-Konfiguration — je Verlader lassen sich Retouren-Kategorien (Sinneswandel, Defekt, Fehlversand usw.) frei definieren und betreiben. Derselbe Grund kann bei jedem Verlader in einen anderen Ablauf verzweigt werden. (Demo-Ansicht · Bezeichnungen unkenntlich gemacht)
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