Leitfaden Frachtvermittlung — von der Fahrzeugwahl bis zu Tarif und Abrechnung
Wer Fracht schon einmal selbst versendet und dafür ein Fahrzeug organisiert hat, kennt es: die Zeit für die Fahrzeugsuche, das Aushandeln des Tarifs, die Rechnungsstellung, die Haftungsfrage im Schadensfall — der operative Aufwand wiegt oft schwerer als die Ware selbst. Die Frachtvermittlung bündelt genau diesen Aufwand an einer Stelle. Alles Wesentliche zur Frachtvermittlung, zusammengefasst von RUNIC als Vermittlungsbetrieb.
1. Wann Frachtvermittlung gebraucht wird
„Ich möchte eine Sendung verschicken — wen rufe ich da eigentlich an?" — das ist die Ratlosigkeit, der Versender am häufigsten begegnen. Wer das Fahrzeug selbst organisiert, trägt jeden der folgenden Punkte allein.
- Zeitaufwand für die Fahrzeugsuche — über Foren, Vermittlungs-Apps, Empfehlungen von Bekannten
- Tarifverhandlung — wer den Marktpreis nicht kennt, zahlt den geforderten Preis
- Rechnungsstellung und Abrechnung — Prüfung, ob der Fahrer als Gewerbe gemeldet ist
- Haftpflichtversicherung und Streitfälle im Schadensfall — auf eigenes Risiko
- Kein Fahrzeugpool für kurzfristige Aufträge
Die Frachtvermittlung ist ein Modell, bei dem der Vermittlungsbetrieb all diese Lasten übernimmt. Der Versender nennt nur Start, Ziel, Menge und Fahrzeugtyp — mehr nicht. Der Betrieb disponiert das Fahrzeug, rechnet den Tarif ab, stellt die Rechnung aus und übernimmt bei Streitigkeiten die Verantwortung.
2. Fahrzeugleitfaden — welches Fahrzeug für welche Fracht?
Das passende Fahrzeug für Art und Distanz der Fracht zu wählen, ist der erste Schritt zur Optimierung von Kosten und Zeit.
- Motorrad-Kurier — Einzelsendungen im Stadtgebiet, Dokumente und kleine Kartons. Wenn eine Zustellung im 30-Minuten- bis 1-Stunden-Takt nötig ist.
- Kleintransporter-Kurier (Damas/Labo-Klasse) — kleine Fracht (rund 10–20 Paketkartons), Stadtgebiet und Nahbereich.
- 1-Tonnen-Lieferwagen (Kofferaufbau/Pritsche) — das am häufigsten genutzte Fahrzeug. Zustellung im Nah- bis Mittelbereich, 1–2 Paletten.
- 2,5-Tonner / 3,5-Tonner — schwere Fracht, 3–5 Paletten. Häufig für Möbel und Maschinenteile.
- 5-Tonnen-Pritsche / Wingbody — mittlere bis lange Distanzen, 6–10 Paletten. Standard für Großhandel und B2B-Lieferungen.
- 11-Tonnen-Pritsche / Wingbody — große Mengen über weite Strecken, 14–16 Paletten.
- 25-Tonnen-Wingbody / Pritsche — Komplettladung über weite Strecken, rund 30 Paletten. Transport in Werks- und Großhandelsgrößen.
- 40FT-Container-Sattelzug — Import-/Exportmengen, Anbindung an Hafen- und Flughafennähe.
Bei Unsicherheit halten Sie die vier Punkte Volumen, Gewicht, Zustellzeit und Entladesituation der Fracht fest und teilen sie dem Vermittlungsbetrieb mit. Das passende Fahrzeug empfiehlt der Betrieb.
3. Wie sich der Frachttarif zusammensetzt
Der Frachttarif wird durch die folgenden Faktoren bestimmt. Wer weiß, welche Faktoren feststehen müssen, damit ein präzises Angebot entsteht, verhandelt schneller.
- Distanz — Grundlage ist die Luftlinie zwischen Start und Ziel. Landesweit wird nach Bezirks-/Provinzabschnitten gerechnet.
- Fahrzeugtyp — Preisunterschiede je nach Größe und Bauart (Pritsche, Wingbody, Kofferaufbau, Hebebühne usw.).
- Hin- oder Rückfahrt — Einweg vs. Hin- und Rückfahrt. Die Kosten der Leerrückfahrt fließen ein.
- Be- und Entladebedingungen — ob Hilfspersonal nötig ist, Wartezeiten, ob ein Gabelstapler gebraucht wird.
- Tageszeit — Zuschläge für Tag-/Nachtfahrten und Zustellungen in den frühen Morgenstunden.
- Kraftstoffpreis — Tarifanpassungen entsprechend den quartalsweisen Kraftstoffpreisschwankungen.
- Sonderfracht — Zuschläge für Gefahrgut, Kühlware und hochwertige Güter.
Das südkoreanische Verkehrsministerium schreibt für bestimmte Abschnitte einen Sicherheitstarif vor; für alle übrigen Abschnitte gilt die Verhandlung zum Marktpreis. Wer den Marktpreis nicht kennt, vergleicht am besten Angebote von zwei bis drei Anbietern.
4. Was sich ändert, wenn Fulfillment und Vermittlung ein Team sind
Betreibt ein 3PL-Fulfillment-Dienstleister die Frachtvermittlung selbst, verkürzt sich der operative Ablauf aus Sicht des Versenders.
- Da Warenausgang und Disposition dasselbe Team sind, geht die Wartezeit auf die Disposition bei Eilausgängen gegen null
- Die Ausgangsdaten sind direkt mit der Disposition verknüpft → Fehler beim Abgleich von Lieferschein und Fahrzeug werden ausgeschlossen
- Lagerung, Warenausgang und Transport auf einer Abrechnung — integrierte Abrechnung
- Ein einziger Ansprechpartner (SPOC) — Ausgangsverzögerungen wie Transportschäden richten Sie an dieselbe Person
Wer für jeden Auftrag aufs Neue eine separate Spedition organisiert, für den ist allein der Kommunikationsaufwand zwischen Ausgangsteam und Spedition nicht zu unterschätzen.
5. Die Frachtvermittlung von RUNIC
RUNIC ist ein Betrieb für die Vermittlung von Güterverkehr. Der Betrieb läuft im selben Team wie das 3PL-Fulfillment-Center in der 4. Etage von K-One Gimpo Logis, sodass Lagerung, Warenausgang und Transport in einem durchgehenden Fluss ineinandergreifen.
- Alle Fahrzeugtypen abgedeckt — Motorrad-Kurier · Kleintransporter · 1-Tonnen-Lieferwagen · 2,5-Tonnen-, 5-Tonnen-, 11-Tonnen-Pritsche/Wingbody · 25-Tonnen-Wingbody · 40FT-Container-Sattelzug
- Landesweite Sofortdisposition — Fahrzeugpool im gesamten Raum Seoul sowie in den Regionen Yeongnam, Honam und Gangwon
- Regelmäßige, gelegentliche und dringende Fracht gleichermaßen — Ausgang in den frühen Morgenstunden, Nachtzustellung, Wochenendbetrieb nach Absprache
- Ein einziger SPOC mit 3PL-Fulfillment — Lagerung, Warenausgang und Transport verantwortet eine Person
- Transparente Tarife und Abrechnung — Tarifpositionen bereits ab der Angebotsphase ausgewiesen, Abrechnungsbeleg automatisch ausgestellt
- Anbindung an Express- und Forwarding-Leistungen für internationale Unternehmen — bis zum Binnentransport an Hafen und Flughafen mit eigener Disposition
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