COST GUIDE

3PL-Fulfillment-Kostenstruktur — Lagerkosten, Versandkosten und Angebotspositionen im Überblick

Kostenleitfaden

„Wie setzt sich der 3PL-Fulfillment-Preis eigentlich zusammen?" Das ist die häufigste Frage von Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich zum ersten Mal mit Fulfillment beschäftigen. RUNIC hat auf Basis der Erfahrung aus dem Betrieb zahlreicher Kunden im Center Gimpo die Kostenstruktur und die Punkte zusammengefasst, die Sie beim Einholen eines Angebots unbedingt prüfen sollten.

3PL-Kosten gliedern sich grob in 4 Kategorien

1. Lagerkosten (Storage Fee)

Die Kosten für die Lagerung der Ware im Lager. Üblicherweise werden sie nach zwei Einheiten berechnet:

Worauf Sie achten sollten: Im Angebot können sich neben den „Grundlagerkosten" versteckte Zusatzbedingungen verbergen, etwa „Mindestabrechnungsfläche", „Preis pro Zusatzfläche" oder „Zuschlag je nach Lagerumschlag".

2. Versandkosten (Pick & Pack Fee)

Die Kosten dafür, einen Auftrag zu picken, zu verpacken, mit Versandschein zu versehen und auszuliefern. Sie werden pro Bestellung angesetzt, und die folgenden Faktoren bestimmen den Preis:

3. Wareneingang, Retouren und Umverpackung (Inbound & Returns)

Wareneingangsprüfung beim Einlagern, die Bearbeitung von Retouren sowie Umverpackung und QC werden zu gesonderten Preisen abgerechnet. Bei einem Neustart oder zum Saisonbeginn, wenn große Eingangsmengen anfallen, summieren sich diese Kosten schnell — legen Sie sie deshalb bereits im Angebotsstadium fest.

4. Zusatzkosten (Add-ons)

Ungefähre Branchenpreise (Richtwerte)

Je nach Warengruppe, Menge und Leistungsumfang variieren sie, doch die üblichen Preisspannen im E-Commerce-Fulfillment (Stand 2026) sind:

Versandkosten
1.200 – 3.500 KRW/Auftrag
variiert je nach SKU-Anzahl, Verpackungsaufwand und Menge
Lagerkosten
15.000 – 40.000 KRW/Pyeong·Monat
variiert je nach Umgebungs-/Kühllagerung, Umschlag und Mindestfläche
Wareneingangsprüfung
100 – 500 KRW/Karton
variiert je nach SKU-Anzahl und Prüftiefe
Retourenbearbeitung
1.500 – 4.000 KRW/Auftrag
variiert je nach QC-Intensität und Umverpackung

Die obigen Zahlen sind Marktdurchschnitts-Richtwerte; das Angebot von RUNIC wird nach Analyse von Menge, Ware und Versandmuster des Kunden gesondert kalkuliert.

7 Punkte, die Sie beim Einholen eines Angebots unbedingt prüfen sollten

  1. Mindestabrechnungseinheit: Prüfen Sie die Mindestabrechnungsbedingungen für Fläche, Kartonzahl und Auftragszahl
  2. Slip Charge: Ob Kosten für Versandschein und Karton in den Versandkosten enthalten sind
  3. Paketfracht: Abrechnung nach Aufwand vs. verhandelter Preis + Art des Paketdienstleisters
  4. Intensität der Wareneingangsprüfung: nur Sichtprüfung vs. Mengenprüfung vs. Einzelstückprüfung
  5. Umfang der Retourenbearbeitung: nur Rücknahme vs. Umverpackung + QC + Wiedereinlagerung
  6. WMS-Kosten: kostenlos bereitgestellt / Monatspauschale / nutzungsabhängig
  7. Anbindung an den Transport: Ob Versand + Transport von einem einzigen Partner abgewickelt werden

Ansatzpunkte zur Kostensenkung

Selbst bei gleicher Menge unterscheidet sich der Preis je nach Betriebsweise erheblich. Häufig wirksame Ansatzpunkte zur Kostensenkung:

Die Stärken der Kostenstruktur von RUNIC

RUNIC betreibt auf rund 3.000 Pyeong Fläche in der 4. Etage von K-One Gimpo Logis ein eigenes WMS und TMS sowie ein Netzwerk zur LKW-Frachtvermittlung integriert. Das Ergebnis:

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