3PL-Fulfillment-Kostenstruktur — Lagerkosten, Versandkosten und Angebotspositionen im Überblick
„Wie setzt sich der 3PL-Fulfillment-Preis eigentlich zusammen?" Das ist die häufigste Frage von Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich zum ersten Mal mit Fulfillment beschäftigen. RUNIC hat auf Basis der Erfahrung aus dem Betrieb zahlreicher Kunden im Center Gimpo die Kostenstruktur und die Punkte zusammengefasst, die Sie beim Einholen eines Angebots unbedingt prüfen sollten.
3PL-Kosten gliedern sich grob in 4 Kategorien
1. Lagerkosten (Storage Fee)
Die Kosten für die Lagerung der Ware im Lager. Üblicherweise werden sie nach zwei Einheiten berechnet:
- Flächenbasiert: Monatspauschale pro Pyeong bzw. ㎡. Vorteilhaft bei großen Artikeln und Lagerung nach Kartons
- Slot-/Kartonbasiert: Monatspauschale je SKU oder je Karton. Vorteilhaft bei vielen Artikeln in kleinen Mengen
Worauf Sie achten sollten: Im Angebot können sich neben den „Grundlagerkosten" versteckte Zusatzbedingungen verbergen, etwa „Mindestabrechnungsfläche", „Preis pro Zusatzfläche" oder „Zuschlag je nach Lagerumschlag".
2. Versandkosten (Pick & Pack Fee)
Die Kosten dafür, einen Auftrag zu picken, zu verpacken, mit Versandschein zu versehen und auszuliefern. Sie werden pro Bestellung angesetzt, und die folgenden Faktoren bestimmen den Preis:
- Anzahl der zu pickenden SKU: Zahl der Artikelarten in einer Bestellung (1 vs. 5 vs. 10 +)
- Verpackungsaufwand: einfacher Karton vs. Sammelverpackung vs. Polstermaterial vs. Warm-/Kühlverpackung
- Art von Versandschein/Etikett: Standard-Versandschein vs. kanalspezifischer Versandschein vs. beigefügte Rechnung
3. Wareneingang, Retouren und Umverpackung (Inbound & Returns)
Wareneingangsprüfung beim Einlagern, die Bearbeitung von Retouren sowie Umverpackung und QC werden zu gesonderten Preisen abgerechnet. Bei einem Neustart oder zum Saisonbeginn, wenn große Eingangsmengen anfallen, summieren sich diese Kosten schnell — legen Sie sie deshalb bereits im Angebotsstadium fest.
4. Zusatzkosten (Add-ons)
- WMS-Nutzungsgebühr / Kosten für Systemanbindung
- Frachtkosten des Paketdienstleisters (Abrechnung nach Aufwand oder verhandelter Preis)
- Ausstellung von Rechnungen und Steuerrechnungen
- Sonderarbeiten (Etikettierung, Bundling, Saisonverpackung)
- Zuschläge für Eil- und Feiertagsversand
Ungefähre Branchenpreise (Richtwerte)
Je nach Warengruppe, Menge und Leistungsumfang variieren sie, doch die üblichen Preisspannen im E-Commerce-Fulfillment (Stand 2026) sind:
Die obigen Zahlen sind Marktdurchschnitts-Richtwerte; das Angebot von RUNIC wird nach Analyse von Menge, Ware und Versandmuster des Kunden gesondert kalkuliert.
7 Punkte, die Sie beim Einholen eines Angebots unbedingt prüfen sollten
- Mindestabrechnungseinheit: Prüfen Sie die Mindestabrechnungsbedingungen für Fläche, Kartonzahl und Auftragszahl
- Slip Charge: Ob Kosten für Versandschein und Karton in den Versandkosten enthalten sind
- Paketfracht: Abrechnung nach Aufwand vs. verhandelter Preis + Art des Paketdienstleisters
- Intensität der Wareneingangsprüfung: nur Sichtprüfung vs. Mengenprüfung vs. Einzelstückprüfung
- Umfang der Retourenbearbeitung: nur Rücknahme vs. Umverpackung + QC + Wiedereinlagerung
- WMS-Kosten: kostenlos bereitgestellt / Monatspauschale / nutzungsabhängig
- Anbindung an den Transport: Ob Versand + Transport von einem einzigen Partner abgewickelt werden
Ansatzpunkte zur Kostensenkung
Selbst bei gleicher Menge unterscheidet sich der Preis je nach Betriebsweise erheblich. Häufig wirksame Ansatzpunkte zur Kostensenkung:
- Automatisierte Sammelverpackung: Bestellt derselbe Kunde mehrere Artikel, senkt die automatische Sammelverpackung Versand- und Frachtkosten
- SKU-Bereinigung: Aussortieren von SKU mit geringem Umschlag senkt die Lagerkosten ↓
- Optimierung der Pickwege: beliebte Artikel nah an den Pickwegen platzieren
- Transportintegration: Liegen Fulfillment + Transport in einer Hand, steigt die Effizienz bei Fracht und Abrechnung ↑
- WMS-API-Anbindung: kürzere manuelle Bearbeitungszeit ermöglicht die Verhandlung niedrigerer Versandkosten
Die Stärken der Kostenstruktur von RUNIC
RUNIC betreibt auf rund 3.000 Pyeong Fläche in der 4. Etage von K-One Gimpo Logis ein eigenes WMS und TMS sowie ein Netzwerk zur LKW-Frachtvermittlung integriert. Das Ergebnis:
- Wegfall doppelter Transportmargen: Frachteffizienz durch eigene LKW-Frachtvermittlung ohne Einschaltung externer Transportfirmen
- Eigenes WMS kostenlos: Echtzeit-Tracking von Bestand und Versand ohne separate Systemgebühr
- Flexible Flächeneinheit: Erweiterung oder Verkleinerung in 1-Pyeong-Schritten je nach Saison und Wachstum
- Direktes Andocken von 25-Tonnern mit Wing-Body: breite Wendelrampe spart Wareneingangszeit und Fracht
Offizielle Website www.runic.kr · 3PL vs. eigenes Lager · 3PL-SLA-Checkliste →
